© Bild: Armin Weigel / EPA / picturedesk.com
186.000 Mitglieder trennten sich bisher wegen dem Manipulationsskandal vom ADAC.
 

ADAC: 186.000 Kündigungen nach Manipulationsskandal

186.000 zusätzliche Kündigungen verzeichnete der Club bisher aufgrund des Manipulationsskandals – weitere 26.000 noch unbearbeitet

03.03.2014 APA

Der Manipulationsskandal beim ADAC hat bisher zu 186.000 zusätzlichen Kündigungen bei dem deutschen Automobilclub geführt. Die Kündigungen seien bereits bearbeitet, wegen der Fristen aber noch nicht wirksam, teilte der ADAC am Montag in München mit. Weitere rund 26.000 Kündigungen seien noch unbearbeitet. Der ADAC hatte jahrelang die Leserwahl zum Autopreis „Gelber Engel“ manipuliert. Der Skandal um den Autopreis und weitere Vorwürfe gegen den ADAC hatten unter anderem zum Rücktritt von Präsident Peter Meyer geführt. Der Verein hat umfassende interne Reformen angekündigt.

ADAC hat noch 18,99 Millionen Mitglieder

Nach Zehntausenden Kündigungen im Jänner gingen demnach im Februar rund 83.200 weitere Kündigungen ein. Laut ADAC traten im vergangenen Monat aber zugleich gut 62.300 Mitglieder neu ein. Zusätzlich wechselten den Angaben zufolge knapp 18.500 Autofahrer, zumeist Führerscheinneulinge, von der außerordentlichen in eine ordentliche ADAC-Mitgliedschaft. Insgesamt hatte der ADAC Ende Februar damit weiterhin knapp 18,99 Millionen Mitglieder – in absoluten Zahlen waren dies im Vergleich zum Vormonat 2.452 weniger.

Mehr zum Thema
pixel