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AC Kobra HP II Basis_chrom_Aufhellung unten m.Dach 008
 

AC is back

In den 1960ern berühmt geworden, in den 70ern verschwunden, jetzt wieder da. Mit ihrem berühmtesten Spross, der AC Cobra.

02.03.2010 Online Redaktion

Die Geschichte von AC ist ein großes Drama. Und für solches braucht es einen Helden: Anfang der 60er lag die Firma praktisch schon im Sterben, als sie mit dem Rennfahrer Carroll Shelby endlich den richtigen Partner fanden. Der tat eine Kooperation mit Ford auf und die 1962 lancierte Cobra wurde mit einem V8-Small-Block ausgestattet und zum großen Erfolg. Zumindest bis zum Produktionsende 1968. Es folgte eine wirtschaftliche Odyssee aus wechselnden Besitzern und Produktionsstätten. Wiederbelebungsversuche scheiterten.

Kurzum, jetzt arbeitet AC mit dem deutsche Unternehmen Gullwing GmbH aus Sachsen zusammen, wo die neue Cobra per Hand gefertigt wird.
Ab 84.000 Euro wird das englische Muscle-Car zu haben sein – Steuer und Individualisierung noch nicht inklusive. Ein Händlernetzwerk soll durch die Präsenz in Genf zu Stande kommen. Für den Preis gibt es, neben reichlich Legendenstatus und einem handgefertigten Wagen,  feinste Hardware. Der Motor stammt von GM, wo er bereits in der Corvette seinen Dienst verrichtet. In der neuen Cobra leistet das Triebwerk 437 PS in der GT-Version, beziehungsweise 647 PS im GTS. Das alles an der Hinterachse. Der Spurt auf Tempo 100 soll weniger als vier Sekunden dauern.

Gullwing ist bisher vor allem durch die Produktion von Alu-Karosserien groß geworden und kann dadurch groß gewachsenen Kunden einen besonderen Service anbieten. Für die wird der Rahmen geweitet. Prinzipiell sehen AC und Gullwing die Cobra eher als Cabrio. Für schlechtes Wetter gibt es ein Hardtop samt Flügeltüren.

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