citroen ds4
 

Absatzeinbruch bei Peugeot/Citroën

Der französische Autobauer PSA Peugeot/Citroën vermeldete im ersten Halbjahr 2013 einen Absatzrückgang von 10 Prozent weltweit – in Europa waren es sogar 13 Prozent.

09.07.2013 APA

Weltweit hat der französische Autobauer im ersten Halbjahr nur 1,46 Millionen Fahrzeuge verkauft – das bedeutet ein Minus von 10 Prozent, in Europa brach der Absatz sogar um 13 Prozent ein, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Arbeitsplätze werden abgebaut

Derzeit baut der Konzern rund 8.000 Arbeitsplätze ab, ein Werk bei Paris wird geschlossen. Nach einem erneuten Umsatzeinbruch im ersten Quartal hat Peugeot weitere Einschnitte angedeutet. Vor wenigen Tagen hatte es geheißen, PSA stehe möglicherweise vor einem Machtwechsel und der Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine engere Kooperation mit der Opel-Mutter General Motors. Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg hatte im März gesagt, PSA brauche zum Überleben einen Partner.

Schlechte Bilanz bereits im Vorjahr

Schon 2012 hatte PSA einen Absatzrückgang von 16,5 Prozent und einen Rekordverlust von fünf Milliarden Euro vermeldet. Grund war vor allem die Flaute in Südeuropa wegen der Schuldenkrise.

Auch die Entscheidung von 2012, sich aus dem Iran zurückzuziehen, lastet auf der Bilanz. Ohne den Rückzug hätte PSA etwa 142.000 Fahrzeuge mehr abgesetzt, was den globalen Absatzrückgang auf 1,1 Prozent begrenzt hätte. In China gab es indes im Halbjahr einen Zuwachs von 32 und in Lateinamerika von 21 Prozent.

Mehr zum Thema
pixel