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Von 2.800 Dollar (1968) auf 57 Millionen Dollar (2017)!

2017 feiert Ferrari seinen 70. Geburtstag, ein sehr guter Zeitpunkt um uns einigen Schmankerln zu widmen. Da wäre beispielsweise dieser Ferrari 250 GTO. Schrilles Blau und sündhaft teuer.

11.01.2017 radical mag

Talacrest ist sicher eine der besten Adressen weltweit, wenn es um Ferrari geht. Was die Engländer seit 1989 an klassischen Sportwagen aus Maranello verkauft haben, könnte mehr als ein Buch füllen; manch einer der großartigsten Ferrari ging durch die Hände von Talacrest. Doch jetzt versuchen sich die Engländer selber zu übertreffen – mit dem zweiten je gebauten Ferrari 250 GTO, Chassisnummer 3387 GT.

© Bild: Talacrest

Ferrari 250 GTO: Die Restauration

Verkauf über Talacrest

Ach, was wollen wir groß über diesen Wagen berichten? Er war der erste GTO, der bei einem Rennen eingesetzt wurde, im März 1962 bei den 12 Stunden von Sebring, wo er in den Händen von Hill/Gendebien den Klassensieg holte und auch noch den 2. Gesamtrang. #3387 GT rannte 1962 auch in Le Mans mit Bob Grossman/George Roberts Jr., holte den 6. Gesamtrang, wurde 1962 überhaupt viel von Grossman bewegt, musste bis 1964 in noch vielen Rennen in den USA seine Klasse beweisen. Und seine amerikanische «Geschichte» erklärt auch die blaue Farbe, das darf bei diesem Wagen so sein. 1968 wurde er für 2.800 Dollar (!) verkauft, 1969 stieg sein Preis innerhalb eines Jahres von 5.400 bis auf 11.000 Dollar, wurde 1976/77 erstmals restauriert und 1978 schon 125.000 Dollar teuer. Seit 1997 ist der blaue Ferrari in Besitz von Bernhard J. Carl. Und der will ihn jetzt über Talacrest verschachern.

© Bild: Talacrest

57.000.000 US-Dollar

Für die Kleinigkeit von 45 Millionen Pfündern wird das Ding, dessen Geschichte lückenlos ist und das erst kürzlich perfekt restauriert wurde, angeboten. Das Pfund ist ja nicht mehr so viel wert wie es schon mal war, doch die umgerechnet knapp 57 Millionen US-Dollar würden wohl einen neuen Weltrekord bedeuten. Nicht nur für einen Ferrari 250 GTO, sondern ganz einfach und überhaupt für ein Automobil.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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