autobahn
 

18 Todesopfer auf Österreichs Autobahnen im 1. Halbjahr 2013

Zehn Todesopfer weniger als im ersten Halbjahr 2012 – ein Großteil der Unfälle hätte vermieden werden können

17.10.2013 APA

Bei Unfällen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen kamen laut ASFINAG im ersten Halbjahr 2013 18 Menschen ums Leben. Obwohl die Opferzahlen seit Jahren rückläufig sind, besteht weiterer Handlungs- und Präventionsbedarf  – vor allem von Seiten der Autofahrer bzw. Verkehrsteilnehmer selbst: Denn fast alle dieser tödlichen Unfälle hätten vermieden werden können, so Rainer Kienreich, Chef des ASFINAG-Verkehrsmanagements: „Nicht Sicherheitslücken, sondern das Ignorieren von einfachen Regeln und Vorschriften im Straßenverkehr war Ursache für diese schweren Unfälle.“ So verunfallten vier Menschen, weil sie zu Fuß auf der Autobahn unterwegs gewesen waren. 16 Prozent der Todesopfer waren nicht angeschnallt, in fünf Fällen hat Übermüdung zum Unfall geführt, bei sechs Unglücken war die Unfallursache auf zu hohes Tempo zurückzuführen.

Im 1. HJ 2013 zehn Todesopfer weniger als im Vergleichszeitraum 2012

2001 wies die Verkehrsunfallstatistik auf Autobahnen und Schnellstraßen noch 179 Verkehrstote aus, 2012 erreichte dieser Wert einen historischen Tiefstand mit 64 Toten. Im ersten Halbjahr 2013 gab es mit vorläufig 18 Getöteten um zehn Todesopfern weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2012 mit 28 Toten.

Mehr zum Thema
pixel