Autorevue Magazin-Archiv: Ausgabe 09/1996

Ausgabe der Autorevue vom September 1996 mit Cover, Editorial & Impressum

08.04.2013 Autorevue Online-Redaktion

Liebe Leserin, liebe Leser,

 

das Abenteuer Autorevue, also das Abenteuer des immernächsten Heftes, läßt sich auch betrachten als ein Verharren über dem Sog der Ereignisse, so wie man sich bei Tempo 320 plötzlich im Auge des Tigers finden kann – regungslos gut aufgehoben, wie auf Seite 68 zum Beispiel: Lauda. Völker. Ferrari 550. Und gerade jetzt sollte es Spätsommerabende geben, an denen sich die Zeit besonders gepflegt anhalten läßt im langsamen Kramen zwischen schnellen Seiten. Editor´s choice: Seite 124, das aberwitzige Erzberg-Spektakel mit Szenen biblischer Kraft. Die erzhafte Steiermark, kann man sagen, ist überhaupt das dominierende Bundesland dieses Heftes, wobei der neue A1-Ring kräftig durchschlägt. Der Motorrad-GP (großer Bericht auf Seite 82) war trotz Schlechtwetters eine gelungene Premierenveranstaltung. Geschäftsführer Johannes Geist: „Laut einem internationalen Schlüssel haben wir heuer organisatorisch den besten GP der Saison geliefert.“ Was optimales Timing betraf, stand Dieter Platzer um nichts zurück. Er coverte nicht nur beide steirischen Motorrad-Ereignisse, sondern kam auch nachts über den Präbichl geeilt, als unser 24-h-Kart-Team Verstärkung brauchte, während Timo Völkers geprellte Rippen in der Notambulanz durchleuchtet wurden. Dieter, der die Kart-Strecke nicht kannte, wurde einfach ins finstere Rennen gekippt und fightet drei Stunden lang genauso tapfer mit wie am Morgen davor beim neuen Erzberger Wasalauf mit Motorrädern, genannt Iron Road. Iron Road – hm. Im Knittelfelder Raum wurde auch ein neuer Sensenrekord aufgestellt. Hundert Quadratmeter in 93 Sekunden. Bei manchen Dingen ist es ein wenig schade, daß sie so wenig mit Autos zu tun haben. Bei vielen aber freuen wir uns, daß sie so viel mit Autos zu tun haben. Rolltreppen, zum Beispiel, wie Rudolf Skarics nachweisen kann: „Eine robuste, U-Bahn-taugliche Rolltreppe mit sechs Meter Förderhöhe kostet ungefähr so viel wie ein Ferrari, nämlich rund 2,5 Millionen Schilling. Sie legt im Jahr genauso viele Kilometer zurück wie ein tüchtiger österreichischer Autofahrer (15.000 km) und ist nach etwa der gleichen Zeit, als nach rund fünfzehn Jahren, schrottreif wie ein ganz gewöhnliches Automobil. Weil sie aber so teuer ist wie ein Ferrari, wird sie dann für ein zweites Leben generalsaniert. Ungefähr gleich groß wie beim Auto ist auch der Service-Aufwand.“

Was Sie uns voraus haben: Sie haben die Autorevue noch nicht gelesen.

Viel Vergnügen, David Staretz

 

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

AUTOS
Neu! Keinath GT (Seite 24)
Neu! Hyundai Sonata (Seite 25)
Neu! Porsche Boxster (Seite 36)
Neu! VW Passat (Seite 46)
Neu! Nissan Primera (Seite 50)
Neu! Toyota Landcruiser (Seite 52)
Audi A4 1,9 TDI im Dauertest-Abschluß (Seite 54)
Audi A4 1,8 Quattro (Seite 59)
Citroën Saxo 1,4 SX (Seite 62)
Neu! Hyundai Coupé Tiburon 2,0 FX (Seite 64)
Lancia Delta HPE 1,8 16V (Seite 66)
Neu! Ferrari 550 Maranello (Seite 68)

GESELLSCHAFT
Die Rolltreppe (Seite 76)

TECHNIK
Der Vergaser (Seite 32)

MOTORRÄDER
Honda CBR 1100 XX (Seite 134)
Motorrad-Revue (Seite 136)
Kawasaki VN 15 Classic (Seite 138)

FEATURES
Waldecks Wanderbrief (Seite 4)
Menschen in Fortbewegung Folge 31: Der Stotterer (Seite 28)
Das Erzberg-Rennen (Seite 124)
Helldrivers (Seite 142)

SPORT
Motorrad-GP auf dem A1-Ring (Seite 82)
Formel 1: Große Preise von Deutschland und Ungarn (Seite 90)
Formel 3000: Helmut Markos Team (Seite 98)
24 Stunden Kart-Marathon (Seite 102)
Vollgasrevue- Nationaler Motorsport (Seite 106)

SERVICE
Neue Verbrauchsnorm und neue NoVA (Seite 16)
Treffen & Termine (Seite 26)
Automarkt in Österreich (Seite 114)
Autobörse – Kleinanzeigen (Seite 116)
Neu- und Gebrauchtwagenpreise (Seite 152)
Motorradpreise (Seite 137)

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