Autorevue Magazin-Archiv: Ausgabe 09/1993

Ausgabe der Autorevue vom September 1993 mit Cover, Editorial & Impressum

08.04.2013 Autorevue Online-Redaktion

Liebe Leserin, lieber Leser,

es gibt diesmal eine Halbjahres-Zwischenauswertung der Österreichischen Media-Analyse. Sie ist als Barometer für die Branche gedacht und sollte nicht veröffentlicht werden (kleine Vergleichsbasis nur grobe Gewichtung). Dies wurde aber an allen Ecken und Enden durchbrochen, jedes Medium pickte sich raus, was ihm dran passte und vergaß dabei jene Zahlen, die ihm wehtun. Damit Sie nicht Angst kriegen, die Autorevue werde von Smart & Mächtig gefressen, müssen wir uns dem schlechten Brauch des Vorveröffentlichens anschließen.

Die Autorevue blieb in der bisherigen Bandbreite und wird das Ganzjahresergebnis ziemlich unverändert zum Vorjahr (742.000) Leser abschließen. In Zeiten, wo’s dem Auto schlecht geht, ist dieses Ergebnis ein Hammer. Die Autorevue bleibt damit weltweit auf dem freien Markt die Autozeitung mit der größten Durchdringung (11,0%) ihres nationalen Marktes; zum Vergleich: Das mächtige „auto, motor und sport“ erzielt in Westdeutschland 4,1 Prozent, in den neuen Bundesländern 2,4 Prozent.

Wir halten, unverändert seit 19 Jahren, die Leaderposition unter der Gesamtreige der Monatsmagazine des österreichischen freien Marktes, ich vergesse aber nicht zu erwähnen, daß bei einer gemeinsamen Wertung von Wochen- und Monatsmagazine jetzt News vorne ist. Damit können wir gut leben; sie sind so laut, wir sind so leise.

Die Halbjahres-Zwischenergebnisse der führenden österreichischen Magazine im freien Markt, ausgedrückt in Leser-Reichweite (Prozentzahl der Gesamtbevölkerung):

News 12,5

Autorevue 11,0

Wiener 10,8

Trend 9,6

Profil 8,1

Gewinn 7,4

Basta 7,3

Wienerin 6,9

Sport Magazin 6,5

Gusto 5,6

 

Österreich hatte einmal einen Formel-1-Weltmeisterschaftslauf, das ist noch ganz gut erinnerlich. Wir hatten auch einmal einen Rallye-WM-Lauf, das ist weniger gut bekannt, dafür trauern die hinterbliebenen Freunde umso inniger. Genau vor 20 Jahren fand die 44. und letzte Internationale Österreichische Alpenfahrt statt. Die Story (ab Seite 138) handelt vom wilden 73er-Jahr, nebenstehende Fotos erinnern an die lange Geschichte dieser ältesten Rallye, einmal aus dem Jahr 1910, einmal aus den Fünfzigern.

Versäumen Sie bitte nicht einen Artikel, den Sie nie lesen wollten. Er handelt von einem Pleuel, fünf Seiten nur Pleuel. Es ist Philipp Waldecks ergreifender Beitrag zum Neunelfer-Fest, das unter dem Titel „Letzter Aufruf“ auf Seite 68 losgeht.

 

Herzlich,

Ihr Herbert Völker

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