Autorevue Magazin-Archiv: Ausgabe 09/1985

Ausgabe der Autorevue vom September 1985 mit Cover, Editorial & Impressum

08.04.2013 Autorevue Online-Redaktion

Liebe Leserin, lieber Leser,

Eine der klügsten und schönsten aus der Gemeinde unserer Sympathisantinnen teilte uns sinngemäß folgendes mit: Wenn ihr schon ein derart anmutiges Heft macht, – warum versucht ihr dann nicht, das erste Aufblättern als Vorfreude der Lust zu gestalten?

Anders gesagt: Warum muß gerade die Seite 1 des Innenteils derart hässlich sein? Da wir keine guten Gründe anführen konnten, haben wir diese Seite umgebaut. Sie blicken auf das Ergebnis: eine harmonische Eröffnung, voll graphischer Ausgewogenheit, mit einer geschmackvollen Begrüßung seitens des Schriftleiters.

Unser Wirtschafts-verständiger Freund Philipp Waldeck hat uns viel über den sogenannten Grenznutzen erzählt, dies seit ungefähr sechs Jahren. Wir haben ein paar Momente gebrauch, um es zu verstehen, nun ist es soweit: Der Grenznutzen ist der überschreitende, sozusagen transzendentale Vorteil, den du gratis zu deinem Grund-Einkauf mitgeliefert kriegst.

Daher liefern wir Ihnen ab sofort einen wertvollen Spruch als oberste Zeile dieser, natürlich jeden Monat neu. Er versinnbildlicht den hohen Grenznutzen der Autorevue. Er soll sachbezogen, inhaltsschwer, unwiderlegbar sein. Er soll auch – im Sinn eines Mottos – aufbauend wirken. Er wird uns noch stärker und fröhlicher machen, Sie und uns, wer könnte daran zweifeln.

Voll Freude begrüße ich zwei liebe und rare Freunde als Autoren dieses Hefts. Der ehemalige Spitzenjournalist und jetzige BMW-Rennleiter Dieter Stappert beschreibt den denkwürdigen Österreicher-Tag beim 24-Stunden-Rennen von Spa (Seite 78).

Wenn einem zum Thema 2 CV noch was schönes Neues einfällt, dann würden wir ihn feiern und drei Gspritzte auf sein Wohl trinken, war unser Versprechen. Es ist so weit. Alfred Komarek, einer von den Leisen und Behutsamen unter den Poeten des Landes, hat „Zeit der Enten“ geschrieben (Seite 38). Wir sind stolz drauf. Herzlichst, Ihr

 

Herbert Völker

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