Autorevue Magazin-Archiv: Ausgabe 01/1993

Ausgabe der Autorevue vom Jänner 1993 mit Cover, Editorial & Impressum

08.04.2013 Autorevue Online-Redaktion

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Autorevue hat zu Neujahr Geburtstag, diesmal feiern wir den Achtundzwanziger. Der fröhliche Anlaß fällt mit dem Beginn dessen zusammen, was sich anmutig als „Krisenjahr“ empfiehlt.

Wie tritt man dem Ungeliebten entgegen?

Wir ziehen uns warm an, aber geschmackvoll. Zur Begrüßung stellen wir unsere Tüchtigsten und Schnellsten in die Auslage. Sodann bieten wir bescheiden an, was gefragt sein könnte: Qualität, und Freude daran, sei zu produzieren.

Niemand wird ernsthafterweise so tun, als liefe in dem Umfeld, das nun einmal unser Thema ist, alles bestens.

Es kann aber sein wie schon öfter: Wirtschaftlicher Druck mag uns zur Beweglichkeit drängen, mag die in Reserve schlummernde Talente aufrufen und den Blick für neue Perspektiven schärfen; gerade die eingefahrene Autoindustrie kann’s brauchen, und alle, die dranhängen.

So gleiten wir ins frische Jahr: auf Überraschungen gefasst, auch auf gute; und etliche wollen wir uns selber machen.

Das große Vergnügen, wieder einmal Christian Seiler anzukündigen. Sein Beitrag über die Fortbewegungen des Ostbahn-Kurti ist essentielle Festtagslektüre, entsprechend gerahmt durch Manfred Klimek: On the Road, ab Seite 68.

Stichwort Klimek führt uns mittenrein in die Kunst der Fotografie, die das Festliche dieser Nummer am allerschönsten ausdrückt. Wir sind stolz drauf, die Arbeiten von derartigen Superkönnern aus fünf Nationen in Form einer Autorevue darstellen zu können: Tamotsu Futamura, Gai Jeger, Stefan Karzauninkat, Reinhard Klein, Manfred Klimek, Peter Kumpa, Norbert Noe, Aleksandra Pawloff, Daniel Reinhard, Didi Sattmann, Bernd Schilling und Peter Vann!

In diesem Überschwang auch gleich der Beginn einer neuen Serie. Peter A. Krobath, vielen von Ihnen aus dem famosen „Dschungelbuch“ im Falter ein Begriff, eröffnet „Menschen in Fortbewegung“ (Seite 22). Damit Sie sehen, was wir mit Flexibilität in Krisenjahren meinen, geht’s los mit einem Gondoliere.

 

Herzlich,

Ihr Herbert Völker

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